Persönlicher Aktionsplan und nachhaltiges Selbstmanagement (CH-Q)

Allgemeine Ziele

Dies ist Teil der Serie CH-Q-Übungen.
Ziel dieser Übung ist es, die Teilnehmer dazu zu bringen, einen persönlichen Aktionsplan (PAP) zu erstellen und ihren PAP zu präsentieren.

Lernziele (/Kompetenzen)

Der (letzte) Teil der CH-Q-Methode ist dieses Modul, das aus der Entwicklung und Präsentation eines PAP besteht. In dieser Präsentation zeigen die Teilnehmer:
1. … sind sich ihrer eigenen Qualitäten und Möglichkeiten bewusst.
2. … haben Aktivitäten analysiert und das erworbene Wissen in ihrem Leben weitergegeben.
3. … sind in der Lage, ihre Kompetenzen, Emotionen, persönlichen Eigenschaften, Motive und Erkenntnisse für die Gestaltung ihrer „Work-Life-Karriere“ einzusetzen.
4. … können im Rahmen eines PAP ihr nächstes persönliches Handeln artikulieren.

Kurzbeschreibung / Hintergrund / Einführung / Tipps für den Trainer

Ausgehend von ihrem PAP werden die Teilnehmer deutlicher machen, wie die verschiedenen Elemente des JOY-Modells ihnen helfen können, die Ergebnisse ihrer Aktivitäten (Arbeit, Leben, Lernen) sichtbarer zu machen und einen höheren Grad an Anerkennung zu erlangen.
Sie können auch zeigen, wie positive Emotionen und ihre persönlichen Eigenschaften die Nachhaltigkeit für die kontinuierliche Kompetenzentwicklung und -anwendung unterstützen.
TIPP:
In dieser Übung sollte der Aktionsplan für einen der persönlichen Entwicklungsschritte erstellt werden, die sie umsetzen möchten. Vorzugsweise über einen Zeitraum von ca. 3-6 Monaten. Abhängig von der Gruppe könnten sie entscheiden, selbst ein zusätzliches Treffen zu organisieren, um den Prozess und die Ergebnisse zu bewerten und sich gegenseitig über Möglichkeiten der Weiterentwicklung zu beraten.

Zielgruppe

Beliebig

Empfohlene Gruppengröße

6-12 Personen

Benötigte Materialien

VPL-Arbeitsblatt D: Persönlicher Aktionsplan

Dauer

45 Minuten + …. (Hausaufgaben)

Vorgehensweise/ Schritte

1. Der Trainer fordert die Teilnehmer auf, sich für ein Ziel zu entscheiden (konzentrieren Sie sich auf ein realistisches Ziel).
2. Die Teilnehmer beschreiben SMART-Maßnahmen im Entwicklungsplan.
3. Sie präsentieren den Aktionsplan einer kleinen Gruppe von Teilnehmern (kreativ sein, verschiedene Materialien verwenden, ihn interessant gestalten).
4. Andere reagieren, geben Feedback/Feedforward, Verbesserungsvorschläge (feed up), stellen Fragen.
5. Die Person fasst den Rat zusammen und erklärt, was sie tun wird.

Auswertung / Abschlussbriefing

Es erfolgt keine Bewertung.
Die eigentliche Bewertung erfolgt nach der Durchführung des PAP, bei der der Einzelne die Ergebnisse der Maßnahmen bewertet.

Literature / Video

CH-Q career development process (Worklife Guidance Toolbox – EU-project)
CH-Q Kompetenzmanagement Portal (in German)
CH-Q model for competence management (Euroguidance)
„Ver-kennen van Competenties“ in the Dutch army with CH-Q (Example of successful practice: “Scouting competencies”) ESF-project, in German.